Neuigkeiten

Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute

Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute Von Lennart Onken Bekanntlich gingen extrem rechte Ideologien nicht mit dem nationalsozialistischen Regime unter, sondern lebten in der postnazistischen Gesellschaft fort und prägen sie bis heute mit. Antisemitismus,...

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Aktuelles aus den Beratungs- und Bildungsprojekten

Aus dem Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Barriereabbau als Prozess – Entwicklungsschritte auf dem Weg zu einer niedrigschwelligeren Projektpraxis In diesem Newsletter wollen wir im Rahmen der Berichte aus den Projekten als MBT Hamburg einen Einblick geben...

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Andreas Speit: Rechts – in der Mitte

Stadtbild und Sozialleistung In den vergangenen Monaten griff Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Themen der gesellschaftlichen Mitte auf. Themen, die die Menschen in ihren Sorgen und Ängsten, Wahrnehmungen und Enttäuschungen bewegen. Die einst vermeintlich sichere...

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„Hamburg ist die Hochburg des Rechtsradikalismus“. Rechte Gewalt in Hamburg in den 1980er Jahren

Am 20. April 1989 blieben in Hamburg mehrere tausend Kinder der Schule fern. Es waren Schulkinder mit einer Migrationsgeschichte, die massive Angriffe von Neonazis befürchteten. Zusätzlich verbarrikadierten viele Geschäftsleute (ebenfalls mit Migrationsgeschichte) ihre Geschäfte gegen die befürchteten Angriffe von Neonazis. Nur zwei Monate später verweist der damalige FDP Abgeordnete Frank-Michael Wiegand darauf: »Hamburg ist in Norddeutschland, nördlich der Mainlinie, die Hochburg der Rechtsparteien geworden.« Sein Parteikollege Robert Vogel ergänzt: »Wer am 18. Juni die sogenannten Republikaner gewählt hat, kann nicht behaupten, er habe von nichts gewusst. Er will es nicht wissen, das ist die ganze Wahrheit. […] Hamburg ist die Hochburg des Rechtsradikalismus nördlich der Mainlinie.«

Doch wie konnte es dazu kommen, dass in der damals als liberal geltenden Hansestadt mehrere tausend Kinder der Schule fernblieben und Geschäfte verbarrikadiert wurden? Was war der Hintergrund für die Einschätzung der beiden FDP-Abgeordneten in der Bürgerschaftsdebatte »Rechtsradikalismus – Ursachen, Begleitumstände und Folgen« am 21. Juni 1989?…

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