• Jüdische Kulturtage Hamburg 2025

    Nach dem großen Erfolg der ersten Jüdischen Kulturtage im Jahr 2023 richtet die Jüdische Gemeinde in Hamburg mit Unterstützung der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG das Festival aus, das nun im zweijährigen Rhythmus stattfindet. Mehr als 40 Veranstaltungen präsentieren zwischen dem 4.11. bis 14.12.2025 die Vielfalt jüdischer Kultur in den Bereichen Judentum/Religion, Musik, Erinnerungskultur, Bildende Kunst, Literatur, und Darstellende Kunst sowie in der Stadtgeschichte. Auf dem Programm stehen Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Theaterstücke, Führungen, Diskussionsrunden und Workshops, die das reiche kulturelle Erbe ebenso sichtbar machen wie das vielfältige jüdische Leben heute. Ein gemeinsames Erleben jüdischer Kulturveranstaltungen schafft zudem Begegnungen und fördert den Dialog zwischen nicht-jüdischen und jüdischen Menschen. Durch diese Begegnungen wird ein besseres Kennenlernen möglich, wodurch Klischees und Vorurteile abgebaut werden, zur Stärkung eines konstruktiven und positiven Miteinanders mit gegenseitigem Respekt. Hier gehts zum Programm

  • Ausstellung: Der Einfluss von rechts auf die HSV-Fanszene

    Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg Hühnerposten 1, Hamburg

    In den 1980er Jahren wurden mindestens drei Menschen unter Beteiligung rechter HSV-Fans ermordet: Adrian Maleika, Mehmet Kaymakçı und Ramazan Avcı. Neben diesen Schicksalen zeigt die Ausstellung, wie sich menschenfeindliche Parolen und Symbole ins Stadion schlichen und wie einzelne Akteure und Strukturen rechten Einfluss ausübten. Archivfotos, Fan-Objekte, Interviews mit 13 Personen, die die Zeit erlebt haben, geben Einblick in die Machtverhältnisse in der Westkurve. Die Ausstellung stellt die Frage: Kann Fußball jemals unpolitisch sein? Und wie wichtig ist Erinnerung – nicht als Ritual, sondern als lebendige Auseinandersetzung? Die Ausstellung lädt dazu ein, über Verantwortung im Sport und in der Gesellschaft nachzudenken – und darüber, wie Erinnerung zu einem aktiven Teil der Gegenwart werden kann. Eintritt frei Ausstellungsfläche, Ebene 1

  • Feministisches Barcamp Hamburg 2025: Who cares?!

    Museum der Arbeit Wiesendamm 3, Hamburg

    Das Feministische Barcamp Hamburg ist seit 2018 der Ort in Norddeutschland, an dem sich (angehende) Feminist*innen vernetzen können. Im entspannten Barcamp-Format kann dabei jede*r eine eigene Session anbieten und jede Person entscheidet vor Ort, welche Session sie besuchen möchte. Worum geht es? Gemeinsam werden wir Fragen und Antworten sammeln zum diesjährigen Motto „Who cares?!“. Lasst uns in vielen Sessions über bezahlte und unbezahlte Care-Arbeit, über Gewaltschutz, über Equal Pay, über Frauengesundheit und über feministische Politik reden, uns vernetzen und Pläne schmieden. Es wird bei Kurator*innenführungen exklusive Einblicke in die Ausstellung „Care! Wenn aus Liebe Arbeit wird.“ geben und im Rahmen einer kollaborativen Proteststickaktion können sich alle Teilnehmenden des Barcamps verewigen. Der FLINTA*-Poetry Slam wird euch dann alle nochmals zusammenführen! Wie kann ich mich einbringen? Wenn du aktiv mitgestalten willst und ehrenamtlich eine Session anbieten möchtest, kannst du dich gern schon jetzt bei uns melden. Wenn du unsicher bist, ob du oder ihr eine Session anbieten möchtet, welche Themen sich gut eignen oder ob man sich vorbereiten muss: Einfach melden! Auch wir werden schon vorab Einzelpersonen und Initiativen ansprechen, um Themenvielfalt zu garantieren. Spontane Sessionideen am Veranstaltungstag sind aber natürlich ausdrücklich erwünscht. Veranstalterin des Barcamps ist die Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit […]