Polen macht Mut – Erfahrungen europäischer Demokratien mit rechter Politik

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Polen macht Mut – Erfahrungen europäischer Demokratien mit rechter Politik

Was in Ungarn aktuell undenkbar scheint, ist letztes Jahr in Polen gelungen: Nach acht Jahren wurde die rechtspopulistische PIS (Partei für Recht und Gerechtigkeit) von einem breiten Parteienbündnis abgelöst. Selbst die auf Linie gebrachten öffentlichen Medien und die Versuche, das Justizsystem zu kontrollieren, haben daran nichts geändert. Wir wollen diskutieren, wie dies möglich war. Welche Rolle hat die Zivilgesellschaft gespielt, die in Polen von jeher sehr stark ist? Wie mussten die Parteien – von links bis konservativ – zusammenarbeiten, um einen weiteren Wahlsieg der PIS und einen weiteren Demokratieabbau zu verhindern? Was können wir für die Europawahlen daraus lernen und wie ist der Umschwung in Polen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern einzuordnen?

Es diskutieren
Małgorzata Kopka-Piątek – Institute of Public Affairs, Warschau
Dr. Hendrik Hegemann – Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg
und weitere Gäste

Moderation
Jörn Dobert – hbs Hamburg

Ort: Vortragssaal Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Von-Melle-Park 3, Campus Uni Hamburg

Eine Veranstaltungsreihe der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg in Kooperation mit
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Diakonisches Werk Hamburg
Deutsch-Polnische Gesellschaft
Hamburg e.V.

Der Eintritt ist frei.
Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen finden sich hier.

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

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