• Nazi-Verbrechen gestern und heute

    Kunstklinik Eppendorf Martinistr. 48a, Hamburg, Hamburg, Germany

    Eröffnung der Doppelausstellung „Graphic Novel Drei Steine“ und „Gedenkstätten der NS-Verbrechen“ am Freitag, 28. August 2026 – Beginn 19:00 Uhr – Eintritt frei a { text-decoration: none; color: #464feb; } tr th, tr td { border: 1px solid #e6e6e6; } tr th { background-color: #f5f5f5; } Drei Steine (Ausstellung und Lesung) Die autobiografische Graphic Novel Drei Steine von Nils Oskamp erzählt von seinen Erfahrungen mit rechtsextremer Gewalt in Dortmund in den 1980er Jahren. Das Werk erschien 2016 und setzt sich mit den Themen Zivilcourage, Rechtsextremismus und Erinnerungskultur auseinander. Begleitende Lesungen und Gespräche richten sich insbesondere an junge Menschen und werden regelmäßig an Schulen und Bildungseinrichtungen durchgeführt. Gedenkstätten der NS-Verbrechen (Foto-Ausstellung) Die Foto-Ausstellung Gedenkstätten der NS-Verbrechen dokumentiert gemeinsam mit der Fotografin Maria Zarada zahlreiche Orte nationalsozialistischer Verbrechen in Deutschland und Europa. Künstlerische Fotografien und begleitende Texte vermitteln die Geschichte der historischen Orte und laden zur Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus ein. Das Projekt umfasst zudem eine Buchveröffentlichung und pädagogische Begleitmaterialien. https://www.zaradapictures.com Podium Zur Ausstellungseröffnung in Hamburg ist ein Podiumsgespräch mit Ibrahim Arslan geplant. Arslan überlebte als Kind den rechtsterroristischen Brandanschlag von Mölln im Jahr 1992. Heute engagiert er sich als politischer Bildner und setzt sich in Bildungs- und Erinnerungsarbeit mit […]

  • Katechon – Zur Wiederkehr der politischen Theologie in der Gegenwart

    Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg Hühnerposten 1, Hamburg

    Lesung mit Volker Weiß Vom Tech-Milliardär Peter Thiel bis hin zu Alexander Dugin, dem ultranationalistischen Sichwortgeber Putins, neuerdings bemühen alle ein biblisches Motiv: den Katechon. Als geheimnisvolle Kraft kann er das Böse aufhalten, seine irdische Gestalt soll ausgerechnet Donald Trump sein. Über eine Figur der politischen Theologie, mit der alles begründet, aber nichts erklärt werden kann. Wer ist der »Katechon«? Seit einiger Zeit verkünden rechte und religiöse Fundamentalisten, dass eine höhere Kraft den »falschen Verheißungen« des »Antichristen« entgegentrete. Diese Verlockungen gaukeln als Werte einer demokratischen und aufgeklärten Gesellschaft den Menschen Sicherheit und Stabilität vor, während sie doch in Wahrheit nur Werke des Teufels sind. Mit dem Katechon als »Aufhalter« dieses Bösen wird nun eine theologische Figur in den Dienst genommen, um die Politik der extremen Rechten zu legitimieren. Spätestens, seit sich der Tech-Milliardär und Trump-Unterstützer Peter Thiel als Verfechter dieses Gedankens zu erkennen gab, ist das biblische Motiv einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Der Essay geht den Spuren des »Katechon«-Motivs bis in die Schriften des deutschen Staatsrechtlers Carl Schmitt nach. Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit mit dem Autor ins Gespräch zu kommen. Eine Veranstaltung in Kooperation mit Hamburg vernetzt gegen Rechts, Kurswechsel Hamburg – Ausstiegsarbeit Rechts und […]