• Fachtag „Antiziganismus und Wohnen“

    Bürgerhaus Wilhelmsburg Mengestraße 20, Hamburg

    Der Zugang zu angemessenem und bezahlbarem Wohnraum ist ein Menschenrecht und eine grundlegende Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Dennoch erleben Sinti und Roma sowie andere von Antiziganismus betroffene Personen immer wieder Benachteiligungen und Ausgrenzungen auf dem Wohnungsmarkt. Diskriminierung im Wohnbereich hat weitreichende Folgen für die Lebensrealität der Betroffenen und ihre Möglichkeiten zur gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Im Rahmen der Veranstaltung wird die aktuelle Kurzstudie „Antiziganismus und Wohnen“ von MIA e.V. vorgestellt. Die Studie beleuchtet dokumentierte antiziganistische Vorfälle im Bereich Wohnen und zeigt bestehende Handlungsbedarfe auf. Die Ergebnisse werden anschließend in einer Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Praxis, Interessenvertretung und Zivilgesellschaft vertieft und diskutiert. Eine gemeinsame Veranstaltung von HiNT – Hamburger Hinweisstelle für rassistische, antisemitische und rechte Vorfälle und MIA – Melde- und Informationsstelle Antiziganismus e.V. Programmübersicht 13:30 Uhr Ankommen 14:00 Uhr Begrüßung und Eröffnung - Dr. Larissa Denk, Projektleitung HiNT Grußwort aus der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg  - Amt für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung Einführung in das Thema - Dr. Guillermo Ruiz, Geschäftsführer von MIA e.V. Vorstellung der Studie „Antiziganismus und Wohnen“ - Dr. Thomas Erbel, Autor der Studie und Mitarbeiter bei Amaro Drom e.V. - Pause - Panel Lino Weiß, Landesverein der Sinti in Hamburg Dzoni Sichelschmidt, Sozialarbeiter, […]

  • Save the Date – Fachtag: Wenn der Wind sich dreht – Wie können sich Regelstrukturen gegen autoritäre Formierungen wetterfest machen?

    Bürgerhaus Wilhelmsburg Mengestraße 20, Hamburg

    Unsere demokratischen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Freiräume stehen vor neuen, systemischen Herausforderungen. Antidemokratische und (extrem) rechte Kräfte nehmen zunehmend Einfluss auf die Kernbereiche unseres Zusammenlebens. Die politische Einflussnahme erfolgt anfangs oft unbemerkt über legale demokratische Instrumente. Dazu gehört die Besetzung strategischer Gremien oder parlamentarische Anfragen, die der gezielten Einschüchterung von Organisationen und Einzelpersonen dienen. Rechte Diffamierungskampagnen argumentieren in diesem Kontext häufig mit einem vermeintlichen Gebot der Neutralität. Ziel ist es, öffentlich finanzierte Strukturen schrittweise im Sinne autoritärer und (extrem) rechter Vorstellungen umzudeuten und umgestalten. Ob Justiz, Bildungswesen, Verwaltung, Sicherheitsbehörden, Jugendhilfe, Kultur oder Wissenschaft: Die institutionellen Rahmenbedingungen und unsere Spielräume verschieben sich spürbar. Gerade deshalb gilt es, bestehende Handlungsmöglichkeiten zu erkennen, solidarisch zu nutzen und die strukturellen Voraussetzungen demokratischer Teilhabe langfristig zu stärken. Die Veranstaltung verbindet gemeinsame Analysen mit einem konkreten Blick auf Strategien, Selbstschutz und Resilienz. Im Zentrum stehen dabei Fragen zur rechtlichen und strategischen Absicherung von Organisationen und Institutionen gegen die zunehmende autoritäre Einflussnahme, zur Neugestaltung von Bündnissen und Allianzen bei sich verändernden Mehrheiten sowie zur Definition roter Linien für veränderte Arbeitsbedingungen und die Entwicklung einer solidarischen Praxis. Diese Veranstaltung richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche, Beschäftigte aus Verwaltung, Bildung, Justiz und alle Interessierten, die unsere demokratische Infrastruktur mitgestalten und […]