Fachtag „Antiziganismus und Wohnen“
Der Zugang zu angemessenem und bezahlbarem Wohnraum ist ein Menschenrecht und eine grundlegende Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Dennoch erleben Sinti und Roma sowie andere von Antiziganismus betroffene Personen immer wieder Benachteiligungen und Ausgrenzungen auf dem Wohnungsmarkt. Diskriminierung im Wohnbereich hat weitreichende Folgen für die Lebensrealität der Betroffenen und ihre Möglichkeiten zur gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Im Rahmen der Veranstaltung wird die aktuelle Kurzstudie „Antiziganismus und Wohnen“ von MIA e.V. vorgestellt. Die Studie beleuchtet dokumentierte antiziganistische Vorfälle im Bereich Wohnen und zeigt bestehende Handlungsbedarfe auf. Die Ergebnisse werden anschließend in einer Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Praxis, Interessenvertretung und Zivilgesellschaft vertieft und diskutiert. Eine gemeinsame Veranstaltung von HiNT – Hamburger Hinweisstelle für rassistische, antisemitische und rechte Vorfälle und MIA – Melde- und Informationsstelle Antiziganismus e.V. Programmübersicht 13:30 Uhr Ankommen 14:00 Uhr Begrüßung und Eröffnung - Dr. Larissa Denk, Projektleitung HiNT Grußwort aus der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg - Amt für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung Einführung in das Thema - Dr. Guillermo Ruiz, Geschäftsführer von MIA e.V. Vorstellung der Studie „Antiziganismus und Wohnen“ - Dr. Thomas Erbel, Autor der Studie und Mitarbeiter bei Amaro Drom e.V. - Pause - Panel Lino Weiß, Landesverein der Sinti in Hamburg Dzoni Sichelschmidt, Sozialarbeiter, […]