Rechte Gewalt und der NSU-Komplex in Hamburg-Altona

Der rechtsterroristische NSU-Mord an Süleyman Taşköprü vor 20 Jahren in Hamburg-Bahrenfeld reiht sich ein in die Kontinuität und Gegenwart rechten Terrors in Hamburg. Durch Verharmlosung, Nicht-Aufklärung von Netzwerken und gesellschaftliche Ignoranz werden notwendige Auseinandersetzungen bis heute verhindert. Entlang von digital bereitgestellten Texten, Bilder, Audios und Videos wird der Rundgang in Altona folgende Fragen nachgehen: Wie wird mit der Vergangenheit und Gegenwart rechter Gewalt umgegangen? Wie kämpfen Betroffene und Überlebende rechter Gewalt um Gerechtigkeit und Aufklärung?

„Ohne jede Hoffnung auf Rückkehr“ – Rundgang zu Orten der nationalsozialistischen Verfolgung im Grindelviertel

Denkmal "Kindertransport - Der letzte Abschied/The Final Parting", Südausgang Bahnhof Dammtor Dag-Hammarskjöld-Platz, Hamburg

Der Rundgang mit Sandra Wachtel führt zu verschiedenen Orten der nationalsozialistischen Verfolgung jüdischer Hamburgerinnen und Hamburger im Grindelviertel. Mehr als 8.000 Jüdinnen und Juden, Sintize, Sinti, Romnja und Roma aus Hamburg und Norddeutschland wurden im Nationalsozialismus in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt. Zentraler Ausgangspunkt der Deportationen war der Hannoversche Bahnhof. Zuvor waren sie an verschiedenen Sammelorten in Hamburg für mehrere Stunden oder sogar Tage festgehalten worden, dort wurden sie registriert und ihr Gepäck durchsucht

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