• Antisemitismus erkennen, reflektieren, begegnen

    online

    Antisemitismus beschäftigt unsere Gesellschaft: Verbale und körperliche Angriffe gegen Juden*Jüdinnen nehmen seit Jahren kontinuierlich zu, Verschwörungs­ideologien finden quer durch die Gesellschaft Widerhall und auch die Erinnerung an den Holocaust ist umkämpft. Handlungs­sicher im Umgang mit Antise­mitismus zu agieren, stellt zugleich nicht selten eine Heraus­forderung dar. Gerade in diskursiv umstrittenen Kontexten kommt es immer wieder zu Unsicherheiten bei der Frage, wie sich antisemitische Vorurteile und Ressentiments erkennen lassen. Zudem fehlt es bisweilen an praxis­nahen Möglich­keiten, um antisem­itischen Aussagen wirksam zu begegnen, dabei Betroffene zu schützen und eine Reflexion der Haltungen anzustoßen. In der dreiteiligen Online-Fortbildung werden aktuelle Ausdrucks­formen des Antisemitismus – etwa im Kontext des sogenannten Nahost­konflikts oder in Rechts­extremismus und Islamismus – kompakt in den Blick genommen. Zudem wird die Frage thematisiert, welche praktischen Möglich­keiten sich bieten, um wirksam mit Antisemitismus umzugehen. Ein Fokus liegt hierbei auf der Vorstellung und Erprobung von (Erst)Reaktions­möglich­keiten sowie Gesprächs­techniken. Die Fortbildung bietet dabei durchweg Raum für Diskussion und Erfahrungsaustausch. Die Module Modul 1: Was ist Antisemitismus? Grundlagen und Erstreaktionskompetenzen Modul 2: Antisemitismus über Umwege – Erinnerungsabwehr und israelbezogener Antisemitismus Modul 3: »Same, but different!?« – Antisemitismus in Rechtsextremismus und Islamismus Teilnahmegebühr 20,00 Euro für alle drei Module ANMELDUNG

  • Formen rechter Online-Radikalisierung – Antisemitismus 2.0: Codes, Memes, Narrative im digitalen Raum

    Antisemitismus im digitalen Raum zeigt sich in vielfältigen Formen und wird von unterschiedlichen Akteuren verbreitet. In rechtsextremen Kontexten sind antisemitische und zunehmend auch israelbezogene Narrative ein zentraler Bestandteil der Ideologie. Der Input beleuchtet aktuelle Erscheinungsformen, Codes, Memes und Narrative sowie die Rolle digitaler Plattformlogiken bei ihrer Verbreitung und Normalisierung. Dabei wird insbesondere betrachtet, wie Israel als Chiffre und Projektionsfläche in rechtsextremer Kommunikation genutzt wird. Nach dem Input einer Referent:in von democ, wird es die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch geben. Anmeldung per E-Mail an shift@cjd.de - Zugangsdaten werden kurz vor der Veranstaltung per E-Mail verschickt. Hinweis: Als Veranstaltende behalten wir uns vor, von unseren Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die (extrem) rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind, oder sich antisemitisch, rassistisch, völkisch, nationalistisch, verschwörungsideologisch oder anders menschenverachtend äußern, den Zutritt zu dieser Veranstaltung zu verwehren oder diese Personen auszuschließen.

  • Café REBEKO

    Es ist ein offener (Online-)Raum für Fach- und Führungskräfte aus der sozialräumlichen Arbeit, um sich über Erfahrungen, Fragen und Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag zu religiös begründeten Konflikten auszutauschen. Im Mittelpunkt stehen der kollegiale Dialog, gemeinsame Reflexion und die Entwicklung von mehr Handlungssicherheit für die eigene Arbeit. Hier können Sie sich direkt anmelden