Nach dem großen Erfolg der ersten Jüdischen Kulturtage im Jahr 2023 richtet die Jüdische Gemeinde in Hamburg mit Unterstützung der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG das Festival aus, das nun im zweijährigen Rhythmus stattfindet. Mehr als 40 Veranstaltungen präsentieren zwischen dem 4.11. bis 14.12.2025 die Vielfalt jüdischer Kultur in den Bereichen Judentum/Religion, Musik, Erinnerungskultur, Bildende Kunst, Literatur, und Darstellende Kunst sowie in der Stadtgeschichte. Auf dem Programm stehen Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Theaterstücke, Führungen, Diskussionsrunden und Workshops, die das reiche kulturelle Erbe ebenso sichtbar machen wie das vielfältige jüdische Leben heute. Ein gemeinsames Erleben jüdischer Kulturveranstaltungen schafft zudem Begegnungen und fördert den Dialog zwischen nicht-jüdischen und jüdischen Menschen. Durch diese Begegnungen wird ein besseres Kennenlernen möglich, wodurch Klischees und Vorurteile abgebaut werden, zur Stärkung eines konstruktiven und positiven Miteinanders mit gegenseitigem Respekt. Hier gehts zum Programm
Diskussion
Veranstaltungen
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Das Feministische Barcamp Hamburg ist seit 2018 der Ort in Norddeutschland, an dem sich (angehende) Feminist*innen vernetzen können. Im entspannten Barcamp-Format kann dabei jede*r eine eigene Session anbieten und jede Person entscheidet vor Ort, welche Session sie besuchen möchte. Worum geht es? Gemeinsam werden wir Fragen und Antworten sammeln zum diesjährigen Motto „Who cares?!“. Lasst uns in vielen Sessions über bezahlte und unbezahlte Care-Arbeit, über Gewaltschutz, über Equal Pay, über Frauengesundheit und über feministische Politik reden, uns vernetzen und Pläne schmieden. Es wird bei Kurator*innenführungen exklusive Einblicke in die Ausstellung „Care! Wenn aus Liebe Arbeit wird.“ geben und im Rahmen einer kollaborativen Proteststickaktion können sich alle Teilnehmenden des Barcamps verewigen. Der FLINTA*-Poetry Slam wird euch dann alle nochmals zusammenführen! Wie kann ich mich einbringen? Wenn du aktiv mitgestalten willst und ehrenamtlich eine Session anbieten möchtest, kannst du dich gern schon jetzt bei uns melden. Wenn du unsicher bist, ob du oder ihr eine Session anbieten möchtet, welche Themen sich gut eignen oder ob man sich vorbereiten muss: Einfach melden! Auch wir werden schon vorab Einzelpersonen und Initiativen ansprechen, um Themenvielfalt zu garantieren. Spontane Sessionideen am Veranstaltungstag sind aber natürlich ausdrücklich erwünscht. Veranstalterin des Barcamps ist die Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit […] |
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Bildvortrag und Diskussion mit Till Gathmann Der Überfall auf Israel vom 7. Oktober 2023 war von Beginn an nicht von den Bildern zu trennen, die die Täter produziert und medial vor allem über das Internet verbreitet haben. In ihnen wird die äußerste Gewalt gegen Menschen gefeiert und lustvoll zur Schau gestellt. Sie wurden weltweit millionenfach geteilt und angeschaut und fungierten nicht nur als islamistische Propaganda. Dabei unterscheiden sie sich von älteren Formen antisemitischer Bildsprache und stehen zugleich in Kontinuität zu ihnen. Die enorme Erregung, mit der die Bilder produziert, rezipiert, reproduziert, dann verleugnet und bekämpft wurden, förderte auf diese Weise Aspekte von Aggression und Lust, von Sexuellem und Moralischem zu Tage, die sich nicht von selbst verstehen. Diese Aspekte spielen eine wesentliche Rolle auch für die Rezeption der Bilder des auf den 7. Oktober folgenden Kriegs im Gazastreifen. Können die Bilder des 7. Oktobers als antisemitische im Sinne einer ikonografischen Tradition verstanden werden? Oder sind sie lediglich Ausdruck der allgemeinen technischen Entwicklung der Bildproduktion und -zirkulation durch Internet und Smartphone? Was verraten die Bilder als Selbstzeugnisse über die Täter, ihre Vorstellungen und Phantasien? Im Versuch, diese Bilder des 7. Oktober und ihr sehr unmittelbares Nachleben zu verstehen, kollidieren also die […] |
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