• Filmscreening: Das Deutsche Volk

    METROPOLIS Kino Kleine Theaterstraße 10, Hamburg, Deutschland

    Zum Gedenken an die Opfer des rassistischen Terroranschlags am 19.2.2020 in Hanau wird am 13. und 19. Februar der Dokumentarfilm Das Deutsche Volk im Metropolis Kino gezeigt. Am 13. Februar sind der Regisseur Marcin Wierzchowski und die Audiokünstlerin Katharina Pelosi zu Gast. Das Deutsche Volk – Zum Gedenken an die Opfer des rassistischen Terroranschlags am 19.2.2020 in Hanau  Mit Das Deutsche Volk präsentiert das Metropolis Kino einen eindrucksvollen und bewegenden Dokumentarfilm, der sich einem der erschütterndsten rassistischen Anschläge der jüngeren deutschen Geschichte widmet. Der Film wurde auf der 75. Berlinale gezeigt. Nun freuen wir uns sehr, ihn im Rahmen der ersten größeren Filmveranstaltung in Hamburg bei uns präsentieren zu können und damit einen Raum für Erinnerung, Auseinandersetzung und gemeinsames Nachdenken eröffnen.  Wir zeigen den Film an zwei Terminen im Februar, am 13. und am offiziellen Gedenktag. Am 13. Februar präsentieren wir ihn in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und dem Regisseur Marcin Wierzchowski und der Audiokünstlerin Katharina Pelosi.    Marcin Wierzchowski wurde 1984 in Warschau geboren. Seine Eltern flohen mit ihm nach Deutschland und brachten ihn buchstäblich in einer Handtasche über die Grenze. Sein Lebensweg führte ihn zunächst über verschiedenste Stationen, vom Schulabbruch über Tätigkeiten als Wein- und Diamantenhändler bis zur Arbeit als Dekorateur, die ihm weltweite Reisen ermöglichte. Nach dem nachgeholten Abitur und einem Philosophiestudium fand er zur Filmklasse der Kunsthochschule Mainz. Heute arbeitet Wierzchowski als Regisseur und Produzent von Dokumentarfilmen […]

    9€
  • Buchvorstellung anlässlich des 100. Geburtstags von Steffi Wittenberg

    METROPOLIS Kino Kleine Theaterstraße 10, Hamburg, Deutschland

    Am 15. Februar 2026 wäre Steffi Wittenberg, geb. Hammerschlag 100 Jahre alt geworden. Viele Kamerad:innen der VVN-BdA erinnern sie gut, ebenso Kurt, ihren Ehemann und Wegbegleiter. Sie wissen, dass Steffi diesen sehr runden Geburtstag bestimmt gerne erreicht hätte. Doch es hat nicht geklappt. 2015 ist sie im Alter von 89 Jahren in Hamburg gestorben. Steffi entstammte einer dem liberalen Judentum verbundenen Hamburger Familie. Als Hindenburg Hitler zum Reichskanzler ernannte, war sie knapp sieben Jahre alt. Nachdem sie 1935 als „artfremdes Kind“ die Jahnschule, die heutige Ida Ehre Schule, hatte verlassen müssen, wechselte sie in Hamburg auf die Israelitische Töchterschule, die jüdische Mädchenschule. Steffis Mutter begann sehr frühzeitig, nach einer Ausreisemöglichkeit für die Familie zu suchen. Die Entwicklung verlief wechselhaft und dramatisch, war jedoch im Dezember 1939 gerade noch rechtzeitig erfolgreich. Das kleine Land Uruguay hatte ihr, wie man es heute nennen würde, im Wege des Familiennachzugs Asyl gewährt. In Uruguay lernte Steffi ihren späteren Ehemann Kurt Wittenberg kennen, einen aus Ostpreußen geflohenen Juden, der in seinem Exilland im Deutschen Antifaschistischen Komitee aktiv war. 1948 folgte sie Kurt nach Texas. Hier engagierten sich beide in der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Das führte zu einem Verfahren gegen sie und schließlich dazu, dass sie die USA […]