Wut tut gut! Anti-asiatischer Rassismus? Nein Danke!

W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. Nernstweg 32 – 34, Hamburg

„Ching Chang Stop“, Dian Gohring findet in ihrem Buch für ihre Erfahrungen mit deutschem Alltagsrassismus klare Worte und eindrückliche Illustrationen. Nein zu anti-asiatischem Rassismus! Gemeinsam mit Dian, die aus ihrem Buch lesen wird, möchten wir einen safer space für von anti-asiatischem Rassismus betroffene Menschen schaffen und uns miteinander austauschen, unsere Emotionen und Erlebnisse teilen. Im Anschluss möchten wir kreativ unseren Gefühlen und Gedanken freien Lauf lassen und diese durch Malen und Collagen verarbeiten.

Gefährliches Erbe – Geschichte und Gegenwart von christlichem Antijudaismus und Antisemitismus

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Worum es geht: „Der tief auch in den Kirchen verwurzelte Judenhass der früheren Zeiten nährte den Judenhass der Moderne. Auch diesem Schulderbe müssen sich die Kirchen stellen.“ So äußerten sich Kardinal Reinhard Marx und der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, in einer Erklärung zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Für die christliche Theologie ist die kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus von zentraler Bedeutung für die Aufarbeitung eigener Gewalttraditionen. Christlicher Antijudaismus und Antisemitismus sind noch heute präsent und prägen gesellschaftliche und kirchliche Auseinandersetzungen.

Erinnern an die Frauen des KZ Sasel

Gedenkstätte Poppenbüttel Kritenbarg 8, Hamburg, Deutschland

Wir laden am Internationalen Frauentag, dem 8. März, insbesondere Frauen mit kleinen Kindern ein, ihre Solidarität zu zeigen, das Wort zu ergreifen und die Stimmen von acht jüdischen Frauen hörbar zu machen. Kleinkinder sind ausdrücklich willkommen!

Rechte Welterklärungen erkennen und entgegentreten am Beispiel der Verschwörungserzählung des großen Austauschs

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Nicht erst seit der Corona-Pandemie befinden sich rechte Welterklärungen im Aufwind. Doch haben sie in den letzten Jahren immer mehr ihren Weg in alltägliche Gespräche und Debatten gefunden. In diesem einführenden Workshop wird am Beispiel der Verschwörungserzählung des Großen Austauschs auf rassistische und antisemitische Inhalte solcher Erzählungen sowie deren Normalisierung geblickt.

Ein*e Täter*in, Mitläufer*in, Zuschauer*in, Opfer in der Familie? Rechercheseminar zu Familiengeschichte und Familiengeschichten

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum

Das Seminar stellt anhand konkreter Beispiele Möglichkeiten vor, über nationalsozialistische Täter*innen, Opfer, Mitläufer*innen und Zuschauer*innen aus der eigenen Familie zu recherchieren. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über aktuelle Forschungen, Recherchemöglichkeiten in Archiven und im Internet. Sie können Fragen stellen zum Umgang mit historischen Dokumenten und lernen die Bibliothek und das Archiv der KZ-Gedenkstätte kennen. Wenn eigene Dokumente mitgebracht werden, kann anhand dessen über konkrete weitere Schritte gesprochen werden.

Workshop zum Umgang mit (extrem) rechten Positionen

Fanräume im Millerntorstadion Heiligengeistfeld

(Extrem) rechte Kräfte reden darüber, wie Menschen, welche nicht in ihre Ideologie passen, millionenfach abgeschoben werden sollen und machen Pläne für die Zeit nach der Machtübernahme. Um dem entgegenzuwirken, müssen wir diese Ideologie problematisieren und uns (extrem) rechten Parolen entgegenstellen. Doch wie umgehen mit jenen aus meinem privaten oder beruflichen Umfeld, die schon (extrem) rechte Ideologien teilen, menschenfeindliche Äußerungen tätigen oder mit (extrem) rechten Organisationen sympathisieren?

Digitales Erinnern mit Games, Apps & Co?

Körber-Stiftung Kehrwieder 12, Hamburg

Digitale Medien, insbesondere Games, gehören zum Alltag von Jugendlichen. Wie alle Medien transportieren auch sie gesellschaftliche Konzepte und bestätigen oder hinterfragen die Ansichten ihrer Anwender*innen. Nicht zuletzt vermitteln sie vielfach Geschichtsbilder und sind damit – ob gewollt oder ungewollt – auch ein Teil von gesellschaftlicher Erinnerung. Als solche eröffnen sie gerade für den Schulunterricht neue Möglichkeiten zur Diskussion, zur Quellenkritik und zur Introspektion. Eigentlich. Denn so alltäglich diese Medien sind, so sehr fehlen sie noch im Unterricht. Neue Games, Apps, Augmented und Virtual Reality Angebote oder Social Media Kampagnen, die gezielt zur Auseinandersetzung mit erinnerungskulturellen Themen entwickelt werden, sollen helfen, diese Lücke zu schließen.

„Wo ist Romi?“ – Train the Trainer

online

Praktischer Workshop für Multiplikator*innen | Wie wende ich das medienpädagogische Tool "Wo ist Romi?" in meiner Praxis an? Wir beschäftigen uns näher mit der interaktiven Lernanwendung, geben praktische Tipps zum Bildungsmaterial und haben Raum für Fragen.

Grünes Gewand, braune Ideen

dock europe e. V. Internationales Bildungszentrum Bodenstedtstraße 16, Hinterhof Eingang West, Hamburg

Workshop zu rechten Ideologien im Natur- und Umweltschutz

Empowerment für Queere Menschen

wird nach Anmeldung bekannt gegeben Hamburg, Deutschland

Für queere Menschen gehören vielfältige Diskriminierungserfahrungen zum Alltag. Diese schmerzvollen und kräftezehrenden Situationen werden mit der Zeit leider als Normalität empfunden und erfordern Umgangsmechanismen. Gemeinsam mit sozialer Herkunft, Behinderung, Religion, Alter oder anderen „Merkmalen“ an denen „Anders-Sein“ von außen festgemacht wird, überlagern sich Gewalt- und Ohnmachtserfahrungen. Diese drücken sich als Mehrfachdiskriminierung aus. Unser Blick im Workshop richtet sich auf die Gesamtheit dieser Merkmale und die queere Identität.

10€
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