• Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

    Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind bundesweite Aktionswochen der Solidarität mit den Gegner:innen sowie Opfern von Rassismus. Sie finden jährlich rund um den 21. März, den „Internationalen Tag gegen Rassismus“, statt. In diesem Jahr stehen sie unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“. Unterschiedliche Partnerschaften für Demokratie und Vielfalt haben ein vielfältiges Programm für die Aktionswochen vom 16. bis 29. März 2026 auf die Beine gestellt. Unter folgenden Links gibt es die jeweiligen Programmübersichten/ -ankündigungen (Änderungen vorbehalten): Lokale Partnerschaften für Demokratie in Wandsbek: https://lawaetz.de/iwgr-wandsbek/ Lokale Partnerschaften für Demokratie Harburg / Süderelbe: https://iwgr-harburg-suederelbe.de/ Partnerschaft für Demokratie Bergedorf: https://www.zentrum-bergedorf.de/iwgr-2026/ Bündnis Eimsbüttel zeigt Haltung: https://eimsbuettel-zeigt-haltung.de/ Partnerschaft für Demokratie in Lüneburg / Lüneburger Wochen gegen Rassismus: https://lwgr.de/ Allgemeine Infos zur Stiftung, die die bundesweiten Aktionswochen organisiert: https://stiftung-gegen-rassismus.de/

  • Erinnern oder Lernen? Emotionen, Wissen und Rituale in der Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen

    Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg Hühnerposten 1, Hamburg

    Gedenkstätten sind sowohl Orte der Trauer und des Gedenkens als auch Orte der Produktion, Vermittlung und Bewahrung von Wissen. Doch wie verhalten sich diese beiden Funktionen zueinander und wie hat sich dieses Verhältnis historisch entwickelt? Handelt es sich um ein Spannungsverhältnis oder um ein produktives Zusammenspiel? Welche Formen und Praktiken des Gedenkens werden an Gedenkstätten von wem praktiziert? Welche Rolle spielen dabei Rituale, was kann Kunst zu einer emotionalen und zugleich reflexiven Auseinandersetzung mit der Vergangenheit beitragen? Wie können emotionale und kognitive Zugänge in der alltäglichen Arbeit sinnvoll aufeinander bezogen werden? Begrüßung: Frauke Untiedt (Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen, Hamburg), Prof. Dr. Oliver von Wrochem (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte, Hamburg) Podium: Gottfried Kößler (ehem. Fritz-Bauer-Institut, Frankfurt a.M.), Swenja Granzow-Rauwald (KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg), Dr. Verena Haug (Anne Frank Zentrum, Berlin), Dr. Ulrike Löffler (Historikerin, Chemnitz). Moderation: Jennifer Farber (Zentrum für Erinnerungskultur, Duisburg) Die Veranstaltung findet statt als Teil der bundesweiten Gesprächsreihe: Nach der „Generation Aufarbeitung“ – Geschichte, Gegenwart & Zukunft der Gedenkstätten zu den NS-Verbrechen. Die Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, der Stiftung Topographie des Terrors, dem Förderverein der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft und den Bücherhallen Hamburg. Es gibt einen Livestream. Für die Teilnahme vor Ort wird um eine Anmeldung gebeten.

  • The Kids are not alright! Die neue autoritäre Linke

    Übel & Gefährlich Feldstraße 66, Hamburg

    Buchvorstellung & Diskussion mit Nicholas Potter und Juliane Nagel Brandanschläge auf Kneipen und Clubs, Drohungen gegen Journalist:innen, Einschüchterungen gegen Menschen, die sich gegen Antisemitismus engagieren: In den letzten Jahren haben sich Konflikte innerhalb der politischen Linken deutlich zugespitzt. Besonders rund um den Nahostkonflikt wird immer häufiger mit harten Feindbildern, moralischem Absolutheitsanspruch und Ausgrenzung gearbeitet. Der Journalist Nicholas Potter hat sich intensiv mit diesen Entwicklungen beschäftigt. In seinem neuen Buch „Die neue autoritäre Linke“ beschreibt er Netzwerke, Ideologien und Strategien von Gruppen, die im Namen von „Antiimperialismus“ oder „Palästinasolidarität“ auftreten – und dabei oft autoritäre Denkmuster, antisemitische Narrative und Einschüchterung gegenüber Andersdenkenden reproduzieren. Gemeinsam mit der Leipziger Landtagsabgeordneten Juliane Nagel (MdL, Die Linke) spricht Potter über ihre Erfahrungen mit politischen Konflikten und Anfeindungen innerhalb von sich fortschrittlich und emanzipiert nennenden Bewegungen und ihrer eigenen Partei. Zusammen loten sie aus, wie solidarische Politik aussehen kann, die Antisemitismus und Antizionismus in linken Milieus benennt und bekämpft, die dabei Raum für kritische Debatte lässt – und die sozialen Kämpfe stärkt, die eine Linke jetzt führen müsste. Der Abend beginnt mit einer Vorstellung der zentralen Thesen zur “neuen autoritären Linken”, die wir anschließend mit dem Autor und Jule Nagel vertiefen: Wie entstehen autoritäre Dynamiken in […]