Zwangsarbeit und Widerstand – Aufarbeitung der Geländegeschichte Kampnagels

Kampnagel Kulturfabrik Jarrestraße 20, Hamburg

Seit 40 Jahren steht Kampnagel für zeitgenössische Performance, Tanz und Theater. Bisher wenig durchleuchtet ist die Vergangenheit des Geländes während des Nationalsozialismus: Aus dem Kranhersteller Nagel & Kaemp wurde 1934 die »Kampnagel AG«, von 1939-45 umgenutzt als Rüstungsbetrieb – mit mehr als 500 Zwangsarbeiter*innen, die in sechs betriebseigenen Lagern untergebracht waren. Es ist überfällig, dass sich die Kulturinstitution Kampnagel nun dieser Geschichte annimmt.

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