• Antifeminismus als Bindeglied: Macht, Männlichkeit und rechte Allianzen

    Stiftung Kultur Palast Hamburg Öjendorfer Weg 30a, Hamburg

    Veranstaltung zum internationalen Frauen*Tag mit Professorin Dr. phil. Cordelia Heß Antifeminismus ist allgegenwärtig: bei der AfD, in (extrem) rechten Milieus und in sozialen Medien. Wir wollen uns das Thema genauer anschauen und diese Muster sichtbar machen. Was bedeutet Antifeminismus eigentlich? Wie hängt er mit Frauenfeindlichkeit, traditionellen Männerbildern und der Ablehnung von gesellschaftlichem Wandel zusammen? Und welche Rolle spielen Frauen, die antifeministische Positionen unterstützen und verteidigen? Sonntag, 8. März 2026 um 15 Uhr Kultur Palast, Öjendorfer Weg 30 A, 22119 Hamburg

  • Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

    Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind bundesweite Aktionswochen der Solidarität mit den Gegner:innen sowie Opfern von Rassismus. Sie finden jährlich rund um den 21. März, den „Internationalen Tag gegen Rassismus“, statt. In diesem Jahr stehen sie unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“. Unterschiedliche Partnerschaften für Demokratie und Vielfalt haben ein vielfältiges Programm für die Aktionswochen vom 16. bis 29. März 2026 auf die Beine gestellt. Unter folgenden Links gibt es die jeweiligen Programmübersichten/ -ankündigungen (Änderungen vorbehalten): Lokale Partnerschaften für Demokratie in Wandsbek: https://lawaetz.de/iwgr-wandsbek/ Lokale Partnerschaften für Demokratie Harburg / Süderelbe: https://iwgr-harburg-suederelbe.de/ Partnerschaft für Demokratie Bergedorf: https://www.zentrum-bergedorf.de/iwgr-2026/ Bündnis Eimsbüttel zeigt Haltung: https://eimsbuettel-zeigt-haltung.de/ Partnerschaft für Demokratie in Lüneburg / Lüneburger Wochen gegen Rassismus: https://lwgr.de/ Allgemeine Infos zur Stiftung, die die bundesweiten Aktionswochen organisiert: https://stiftung-gegen-rassismus.de/

  • Erinnern oder Lernen? Emotionen, Wissen und Rituale in der Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen

    Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg Hühnerposten 1, Hamburg

    Gedenkstätten sind sowohl Orte der Trauer und des Gedenkens als auch Orte der Produktion, Vermittlung und Bewahrung von Wissen. Doch wie verhalten sich diese beiden Funktionen zueinander und wie hat sich dieses Verhältnis historisch entwickelt? Handelt es sich um ein Spannungsverhältnis oder um ein produktives Zusammenspiel? Welche Formen und Praktiken des Gedenkens werden an Gedenkstätten von wem praktiziert? Welche Rolle spielen dabei Rituale, was kann Kunst zu einer emotionalen und zugleich reflexiven Auseinandersetzung mit der Vergangenheit beitragen? Wie können emotionale und kognitive Zugänge in der alltäglichen Arbeit sinnvoll aufeinander bezogen werden? Begrüßung: Frauke Untiedt (Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen, Hamburg), Prof. Dr. Oliver von Wrochem (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte, Hamburg) Podium: Gottfried Kößler (ehem. Fritz-Bauer-Institut, Frankfurt a.M.), Swenja Granzow-Rauwald (KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg), Dr. Verena Haug (Anne Frank Zentrum, Berlin), Dr. Ulrike Löffler (Historikerin, Chemnitz). Moderation: Jennifer Farber (Zentrum für Erinnerungskultur, Duisburg) Die Veranstaltung findet statt als Teil der bundesweiten Gesprächsreihe: Nach der „Generation Aufarbeitung“ – Geschichte, Gegenwart & Zukunft der Gedenkstätten zu den NS-Verbrechen. Die Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, der Stiftung Topographie des Terrors, dem Förderverein der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft und den Bücherhallen Hamburg. Es gibt einen Livestream. Für die Teilnahme vor Ort wird um eine Anmeldung gebeten.

  • Present Past. Wie Nachfahren ihre NS-Familiengeschichte erforschen

    Mahnmal St. Nikolai Willy-Brandt-Straße 60, Hamburg

    Wie finde ich heraus, was meine Vorfahren in der NS-Zeit gemacht haben? Zehn Nachfahren berichten in dem Buch, wie sie ihre Recherche angegangen sind, was sie herausgefunden haben und wie sie mit den Erkenntnissen umgehen. Der Herausgeber des Buches, Dr. Johannes Spohr, betreibt in Berlin den Archivrecherchedienst „Present Past“ zum Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft. Die Veröffentlichung zeigt einen Ausschnitt seiner Arbeit und gibt zugleich Einblick in persönliche Erinnerungspraktiken einer wachsenden Minderheit in der deutschen Gesellschaft. In der Veranstaltung berichtet Johannes Spohr über den Prozess der Familienrecherche. Im anschließenden Gespräch mit Personen, die sich bereits mit ihrer Familiengeschichte auseinandergesetzt haben, wird die individuelle Dimension eines solchen Rechercheprozesses beleuchtet. An diesem Abend sprechen Autor Dr. Johannes Spohr, die Kuratorin der aktuell im Mahnmal St. Nikolai gezeigten Fotoausstellung „Auf der Suche nach der verlorenen Erinnerung“ Katrin Jakobsen und die Illustratorin Paula Mittrowann über die Motivation, sich mit dem auseinanderzusetzen, was die eigenen Eltern oder Großeltern während des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs getan haben. Was lässt sich wie herausfinden, was nicht? Und: was macht man mit den gewonnenen Erkenntnissen? Das Gespräch moderiert Karin Heddinga (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte). Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Mahnmal St. Nikolai. Weitere Informationen und Anmeldung auf www.mahnmal-st-nikolai.de

  • Friedens- und Willkommensfest

    Mühlenteichpark Mühlenstraße 7, Hamburg

    Mit dem Friedensfest & Willkommensfest 2026 setzen wir im Stadtteil Wandsbek ein sichtbares und bewusstes Zeichen für Demokratie, Toleranz und Frieden. In einer Zeit gesellschaftlicher Polarisierung und internationaler Krisen bekennen wir klar Farbe und machen uns gemeinsam mit der Nachbarschaft laut für demokratische Werte und ein friedliches Miteinander. Am Karsamstag wird im Mühlenteichpark eine öffentliche, kostenfreie Stadtteilveranstaltung durchgeführt, die Begegnung, Austausch und aktive Teilhabe ermöglicht. Durch Mitmachangebote, gemeinsames Feiern, kreative Aktionen und niedrigschwellige Gesprächsformate erleben Besucher*innen Demokratie konkret – im respektvollen Miteinander, im Zuhören und im Dialog auf Augenhöhe. Kulturzentrum Wandsbek e.V. Welcome to Wandsbek Königsreihe 4 22041 Hamburg www.welcome-to-wandsbek.de www.kulturschloss-wandsbek.de

  • Formen rechter Online-Radikalisierung: Nihilistic Violent Extremism

    Der Fall von „White Tiger“ in Hamburg hat international für Schlagzeilen gesorgt. Dabei ist es nur ein Fall unter vielen, in denen hunderte Kinder und Jugendliche Opfer schwerster (sexueller) Gewalt werden, und der sinnbildlich für die gegenwärtige Gefahr steht, die von dem Netzwerk des sogenannten „Nihilistic Violent Extremism“ ausgeht: Es geht um Kinder, Jugendliche und junge Menschen, die sich in den letzten Jahren in Onlinecommunitys zusammengeschlossen haben, um äußerste (sexuelle) Gewalt zu begehen. Teilweise zeigen sich dabei auch Überschneidungen in den rechtsterroristischen Bereich. Die Täter werden von Anerkennungsmotiven und einer nihilistische Weltansicht angetrieben, die sich in dem Wunsch nach der absoluten gesellschaftlichen Zerstörung ausdrückt. Der Vortrag gibt einen Überblick über das Phänomen und stellt die Frage in den Mittelpunkt, wie in Deutschland damit umgegangen werden kann. Nach dem Input von Thilo Manemann (Researcher bei CeMAS) wird es die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch geben. !Content Note! Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, rechtsterroristische Gewalt Anmeldung per E-Mail an: shift@cjd.de (Zugangsdaten werden vor der Veranstaltung per E-Mail verschickt)

  • Gedenkfeier für die Kinder vom Bullenhuser Damm

    Gedenkstätte Bullenhuser Damm Bullenhuser Damm 92, Hamburg

    Zur Erinnerung an den Jahrestag der Ermordung der 20 jüdischen Kinder aus Polen, Italien, Frankreich, den Niederlanden und der Slowakei sowie der 28 erwachsenen Gefangenen des Konzentrationslagers Neuengamme – 24 sowjetische KZ-Häftlinge, zwei inhaftierte französische Mediziner sowie zwei niederländische Krankenpfleger – durch SS-Verbrecher in der Nacht vom 20. zum 21. April 1945. An den Kindern waren zuvor im KZ Neuengamme medizinische Versuche vorgenommen worden. Begrüßung: Tom Andrasch, Vorsitzender des Vorstandes Kinder vom Bullenhuser Damm e.V. Grußwort: Dr. Carsten Brosda, Senator der Hamburger Behörde für Kultur und Medien Gespräch mit Frieda Levine, New York/USA, Schwester von Ruchla Zylberberg Weitergabe der Erinnerung: Beiträge von Schülerinnen und Schülern der Gymnasien Am Tannenberg Grevesmühlen und Dörpsweg Hamburg Gedenken an die 20 Kinder Schüler:innen der Fritz-Schumacher-Schule Langenhorn Gebet: Rabbiner Shlomo Bistritzky Lauryn Abubakari, Moderation Tobias Günnemann, Violine Es nehmen Angehörige aus den Niederlanden, den USA, Belgien, Italien und Deutschland teil. Im Anschluss an die Gedenkfeier besteht die Möglichkeit, den Rosengarten zu besuchen und eine Rose zu pflanzen. Die Gedenkstätte ist am 20. April von 10 - 20 Uhr geöffnet. Liveübertragung der Gedenkfeier: www.kinder-vom-bullenhuser-damm.de Weitere Veranstaltungen wie etwa die Gedenkstunde in Schnelsen und die Kinovorstellung „Storia di Sergio“ finden sich ebenfalls auf unserer Homepage (https://www.kinder-vom-bullenhuser-damm.de/kalender/) oder auch unter https://gedenken-hamburg-mitte.de/.

  • Brunch Talk im Mai: Familie, Ankommen, Zugehörigkeit

    betahaus Eifflerstraße 43, Hamburg

    Angekommen? Wann fühlt es sich wirklich so an? Familie ist für viele von uns nicht nur das, was wir zurückgelassen haben – sondern auch das, was wir hier neu aufbauen. Wir sprechen darüber, was uns verbindet, was uns stärkt – und was Verbundenheit manchmal erschwert. Ein Raum zum Ankommen, Zu(ge)hören und Austauschen → vor Ort & deutschlandweit online

  • Umgang mit Religiosität in säkularen Einrichtungen – Handlungsimpulse für die aktuelle Arbeit mit jungen Menschen

    online

    Für viele junge muslimische Menschen sind das tägliche Gebet oder religiöses Fasten ein bedeutsamer Bestandteil ihres Lebens. Staatliche Einrichtungen, in denen sie sich bewegen, sollen religiös neutral bleiben. Diese Spannungen führen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen manchmal zu Konflikten oder Diskriminierung. In der Online-Veranstaltung stellt Dr. Katty Nöllenburg ihre Forschung zur Gebetspraxis muslimischer Schüler*innen vor und zeigt Wege der Konfliktbearbeitung auf. Nisa-Nur Evren-Bübül berichtet aus der Praxis interreligiöser Duos und gibt Einblicke in religionssensible Handlungsansätze. Moderation: Lena Marleaux (ikm) Referent*innen: Nisa-Nur Evren-Bülbül (Referentin im Projekt, “Miteinander reden... im interreligiösen Dialog”, ikm e.V.) und Dr. Katty Nöllenburg (PostDoc für das Gebiet Migrations- und Bildungssoziologie, TU Dortmund) Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei Anmeldung über den Veranstaltungslink

  • Anti-Antifeminismus! – Von der Reaktion in die Aktion. Fair und solidarisch

    Musiksaal am Besenbinderhof Besenbinderhof 57 A, Hamburg

    Die letzten Jahrzehnte schienen in vielerlei Hinsicht progressiv, was Frauenrechte und Feminismus anging. Gemeinsam erkämpften Feminismus und Gewerkschaften wichtige Rechte in Politik, Gesellschaft und am Arbeitsplatz. Frauenfeindlichkeit und Antifeminismus sind nicht neu, aber mit ihrer massenhaften Verbreitung im Netz und in der öffentlichen Debatte befinden wir uns mitten im Rollback gegen feministische Errungenschaften: Etwa durch die sogenannte „Manosphere“, die im Netz gezielt sehr junge Männer und Kinder anspricht, um Frauenhass und frauenfeindliches Verhalten zu verbreiten. Radikale Rechte haben den Kampf gegen Feminismus und queere Menschen verstärkt und wirken mit ihrem Antifeminismus in breite Teile und Schichten unserer Gesellschaften hinein, indem sie Unsicherheiten und Ängste für sich ausnutzen. Damit wird unsere Demokratie unterwandert. Demokrat*innen, können sich dem entgegenstellen. An diesem Abend wollen wir u.a. mit der österreichischen Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl darüber sprechen, wie genau antifeministische Positionen der Weg in den gesellschaftlichen Mainstream gebahnt wird, wer davon profitiert und wer davon besonders betroffen ist. Vor allem: Wie können wir uns solidarisch und praktisch gegen Antifeminismus verbünden? Wie stellen wir dem ein besseres Gesellschaftsmodell entgegen und gewinnen die Kraft, dies auch immer wieder neu zu gestalten und zu verteidigen? Der DGB Hamburg und die Friedrich-Ebert-Stiftung Nord laden herzlich ein. Hinweis: Vor der Abendveranstaltung […]

  • Filmvorführung NICHT VON SCHLECHTEN ELTERN

    Rathauspassage Rathausmarkt 3


    Präsentation des Kurzfilms „Nicht von schlechten Eltern – Erfolgreiche Bildungsbiografien von Sinti und Roma“. Die Sinteza und Sozialpädagogin Shlica Weiß hat mit ihrem Projekt "Mer kekhne – Wir zusammen" einen Interview-Film gedreht, der auf Erfahrungen mit Antiziganismus beruht. Der Film macht erfolgreiche Bildungs- und Berufswege von Sinti und Roma sichtbar und räumt dabei nicht nur mit Vorurteilen auf. Er ist gleichzeitig Empowerment pur und ermutigt Sinti und Roma, zu ihrer Identität zu stehen. Im Anschluss stellen sich einige der Protagonist:innen des Films vor. Es gibt die Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion. Rathauspassage, Rathausmarkt 3 Eintritt frei, Anmeldung erbeten an: film@bfoe-hh.de Eine Veranstaltung der Hamburger Kampagne gegen Antiziganismus der Sozialbehörde. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit Hamburg vernetzt gegen Rechts statt.