• Zur Erinnerung an die Deportierten vom 11. März 1943

    Gedenkort Hannoverscher Bahnhof / Lohseplatz Lohseplatz, Hamburg

    Mehr als 300 Menschen aus Hamburg und Norddeutschland wurden an diesem Tag verhaftet und direkt in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Nur wenige überlebten. Wir erinnern an sie und geben ihrer Geschichte Raum. Wir übernehmen Verantwortung für Gegenwart und Zukunft. Gemeinsames Erinnern und Gedenken mit Beiträgen von Tino Knudsen, Arnold Weiß und Martin Zerrath. Im Anschluss geht es ins Ökumenische Forum, wo über das Thema "Antiziganistische Kontinuitäten und ihre Auswirkungen bis heute" gesprochen wird - mit Tino Knudsen und Arnold Weiß. Gespräch und Moderation: Stephan Linck

  • Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

    Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind bundesweite Aktionswochen der Solidarität mit den Gegner:innen sowie Opfern von Rassismus. Sie finden jährlich rund um den 21. März, den „Internationalen Tag gegen Rassismus“, statt. In diesem Jahr stehen sie unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“. Unterschiedliche Partnerschaften für Demokratie und Vielfalt haben ein vielfältiges Programm für die Aktionswochen vom 16. bis 29. März 2026 auf die Beine gestellt. Unter folgenden Links gibt es die jeweiligen Programmübersichten/ -ankündigungen (Änderungen vorbehalten): Lokale Partnerschaften für Demokratie in Wandsbek: https://lawaetz.de/iwgr-wandsbek/ Lokale Partnerschaften für Demokratie Harburg / Süderelbe: https://iwgr-harburg-suederelbe.de/ Partnerschaft für Demokratie Bergedorf: https://www.zentrum-bergedorf.de/iwgr-2026/ Bündnis Eimsbüttel zeigt Haltung: https://eimsbuettel-zeigt-haltung.de/ Partnerschaft für Demokratie in Lüneburg / Lüneburger Wochen gegen Rassismus: https://lwgr.de/ Allgemeine Infos zur Stiftung, die die bundesweiten Aktionswochen organisiert: https://stiftung-gegen-rassismus.de/

  • 80 Jahre Curiohaus-Prozesse

    Curio-Haus Rothenbaumchaussee 11, Hamburg

    In den Jahren 1946 bis 1949 fanden verschiedene britische Militärgerichtsprozesse im großen Saal des Hamburger Curiohauses statt. Der aufwändige Hauptprozess behandelte auf exemplarische Weise das KZ Neuengamme. Von den bis 1945 dort gefangen gehaltenen ca. 100.000 Menschen aus Deutschland und den besetzten Ländern verloren mindestens 50.000 Menschen ihr Leben. Sie starben infolge der unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen, durch direkte Morde und während der Lagerräumungen. Vom 18. März bis zum 13. Mai 1946 stand in dem bis heute erhalten gebliebenen Saal die ehemalige Lagerleitung des KZ Neuengamme – 14 leitende SS-Offiziere und Aufseher – vor Gericht. Die Anklage umfasste u.a. Tatbestände wie die Vergasung von Kriegsgefangenen und die Morde an den Kindern von Bullenhuser Damm. Elf Todesurteile wurden ausgesprochen. In Erinnerung an die Opfer des nationalsozialistischen Gewaltregimes wird der Prozess im Wortlaut in gekürzter Form als szenische Lesung dargestellt. Buch und szenische Einrichtung: Michael Batz, Musik: Jakob Neubauer und Markus Voigt. Eine Veranstaltung der GEW. Anmeldung erforderlich: info@gew-hamburg.de Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Die Hamburger Curiohaus-Prozesse: NS-Kriegsverbrechen vor britischen Militärgerichten“, siehe Programmflyer.

  • 81. Jahrestag der Befreiung des KZ Neuengamme

    KZ-Gedenkstätte Neuengamme Jean-Dolidier-Weg 75, Hamburg

    Wir freuen uns, Sie im Mai 2026 zu den Veranstaltungen rund um den Jahrestag der Befreiung begrüßen zu dürfen. Notieren Sie sich jetzt schon einmal den Termin. Unter anderem ist folgendes Programm geplant: 2. Mai 2026, 09.30–12.00 Uhr - Ort der Verbundenheit: Druckwerkstatt für Angehörige Anmeldung für dieses und weitere Angebote für Angehörige ehemaliger Häftlinge bis 24. April 2026 unter: eveeno.com/193760958 2. Mai 2026, 13.00–14.30 Uhr - Ort der Verbundenheit: öffentliche Plakatpräsentation 2. Mai 2026, 15.00–18.00 Uhr - Memory Matters! Vielfältiges Erinnern zum 81. Jahrestag 3. Mai 2026, 16.30 Uhr, Einlass ab 15.45 Uhr - Gedenkveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager. Internationale Veranstaltung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Überlebenden und Angehörigen ehemaliger Häftlinge des KZ Neuengamme aus aller Welt. Die Veranstaltung beginnt mit einer Gedenkfeier in den ehemaligen Walther-Werken und wird mit einer Kranzzeremonie am ehemaligen Arrestbunker fortgesetzt. Bitte unterstützen Sie uns bei der Organisation der Gedenkfeier und melden sich dafür hier an: eveeno.com/200641763 Mehr Informationen zur Gedenkfeier finden Sie hier: 3. Mai 2026 4. Mai 2026, 10.00 Uhr - Öffentliche Zeitzeug*innengespräche mit zwei Überlebenden des KZ Neuengamme und zwei Angehörigen von NS-Verfolgten für Schulklassen 4. Mai 2026, 14.00 Uhr - Erzähl- und Begegnungscafé mit Angehörigen von ehemaligen Häftlingen des KZ Neuengamme und von NS-Verfolgten 4. Mai 2026, 19.00 Uhr - Daughters […]