• Fachtag: „Demokratiefeindlichkeit und Antifeminismus im Betrieb“

    Musiksaal am Besenbinderhof Besenbinderhof 57 A, Hamburg

    +++Dieser Fachtag richtet sich insbesondere an Personal- und Betriebsratsmitglieder und Arbeitnehmer*innen.+++ „Wir sind doch alle längst gleichberechtigt“ – so oder ähnlich harmlos können Sprüche gegen Feminismus und seine Vertreter*innen aussehen. Oft sind sie jedoch weitaus mehr, als eine andere Meinung zu Gleichstellungsthemen, sondern der Einstieg in eine Radikalisierungsspirale, die am Ende auch zu Angriffen auf Menschen führen kann. Denn: Antifeminismus ist Teil eines rechtsextremen Weltbildes und wird oft gezielt eingesetzt, um Menschen anzusprechen und für die Sache zu gewinnen. Er dient der Unterwanderung der Demokratie und seine Träger*innen sind auch international gut vernetzt. Doch es gibt auch viele Demokrat*innen, die sich dem entgegenstellen. Wie können wir uns zu Queerfeindlichkeit und Antifeminismus positionieren? Welche antifeministischen Argumente gibt es, und wer trägt sie in welcher Absicht vor? Wie kontern wir die Argumente seiner Vertreter*innen in Betrieb und Alltag? Wie können wir uns in Hamburg und im Netz gegen den gut vernetzten Antifeminismus verbünden? Um mit euch diese Fragen zu diskutieren, laden der DGB Hamburg und die FES Nord euch zu einem gemeinsamen Fachtag ein. Hier wollen wir uns zu den unterschiedlichen Facetten von Antifeminismus weiterbilden und dessen gezielten Einsatz zur Schwächung der Demokratie analysieren. Zugleich werden wir in partizipativen Workshops gemeinsam prüfen, […]

  • Save the Date – Fachtag: Wenn der Wind sich dreht – Wie können sich Regelstrukturen gegen autoritäre Formierungen wetterfest machen?

    Bürgerhaus Wilhelmsburg Mengestraße 20, Hamburg

    Unsere demokratischen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Freiräume stehen vor neuen, systemischen Herausforderungen. Antidemokratische und (extrem) rechte Kräfte nehmen zunehmend Einfluss auf die Kernbereiche unseres Zusammenlebens. Die politische Einflussnahme erfolgt anfangs oft unbemerkt über legale demokratische Instrumente. Dazu gehört die Besetzung strategischer Gremien oder parlamentarische Anfragen, die der gezielten Einschüchterung von Organisationen und Einzelpersonen dienen. Rechte Diffamierungskampagnen argumentieren in diesem Kontext häufig mit einem vermeintlichen Gebot der Neutralität. Ziel ist es, öffentlich finanzierte Strukturen schrittweise im Sinne autoritärer und (extrem) rechter Vorstellungen umzudeuten und umgestalten. Ob Justiz, Bildungswesen, Verwaltung, Sicherheitsbehörden, Jugendhilfe, Kultur oder Wissenschaft: Die institutionellen Rahmenbedingungen und unsere Spielräume verschieben sich spürbar. Gerade deshalb gilt es, bestehende Handlungsmöglichkeiten zu erkennen, solidarisch zu nutzen und die strukturellen Voraussetzungen demokratischer Teilhabe langfristig zu stärken. Die Veranstaltung verbindet gemeinsame Analysen mit einem konkreten Blick auf Strategien, Selbstschutz und Resilienz. Im Zentrum stehen dabei Fragen zur rechtlichen und strategischen Absicherung von Organisationen und Institutionen gegen die zunehmende autoritäre Einflussnahme, zur Neugestaltung von Bündnissen und Allianzen bei sich verändernden Mehrheiten sowie zur Definition roter Linien für veränderte Arbeitsbedingungen und die Entwicklung einer solidarischen Praxis. Diese Veranstaltung richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche, Beschäftigte aus Verwaltung, Bildung, Justiz und alle Interessierten, die unsere demokratische Infrastruktur mitgestalten und […]