Vom Stadthaus ins „Kola-Fu“

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Vom Stadthaus ins „Kola-Fu“

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war im Nationalsozialismus eine Zentrale des Terrors. Dort befanden sich das Polizeipräsidium sowie die Leitstellen von Gestapo und Kriminalpolizei. In den Verhörräumen und Arrestzellen wurden die verhafteten Frauen und Männer brutal misshandelt, erniedrigt, gefoltert, ermordet oder in den Tod getrieben. Vom Stadthaus wurden viele Gefangene in das Konzentrationslager und Polizeigefängnis Fuhlsbüttel („Kola-Fu“) überstellt.

Sandra Wachtel thematisiert an beiden Orten den historischen Hintergrund und stellt Biografien von Frauen und Männern vor, die im Stadthaus und im Kolafu inhaftiert waren. Der Rundgang beginnt im Geschichtsort Stadthaus und wird nach einer gemeinsamen Fahrt mit der S1 bis zur Haltestelle Ohlsdorf in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel fortgesetzt.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche des Gedenkens Nord. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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